IPIB 2018

Am ersten Seminartag lernten wir uns am Treffpunkt im One80 Hostel kennen. Nachdem auch alle Teilnehmer der FAUMUN eingetroffen waren, brachen wir zu Fuß zum Auswärtigen Amt auf, wo wir von Priya George und den anderen Projektleitern begrüßt wurden. Nach einer kurzen Einführung über den Ablauf der nächsten Tage, nahmen wir am Vortrag zur Außenpolitik Thailands von Dr. Felix Heiduk teil. Er gab einen sehr guten Überblick über die politische Position die Thailand einnimmt und beantwortete alle Fragen der FAUMUN Teilnehmer, die für ihre zukünftige Fahrt zu den Vereinten Nationen essentiell waren. Im Anschluss erwartete uns der Vortag „Diplomatie als Beruf“, in dem Referenten des Auswärtigen Amtes die nötigen Qualifikationen für eine erfolgreiche Bewerbung und das Berufsleben im Ausland vorstellten. Zum Abschluss gingen wir gemeinsam Abendessen, was uns die Möglichkeit gab, uns näher kennenzulernen und sich fachübergreifend auszutauschen.

 

Mittwoch, 07. März 2018

An unseren zweiten Seminartag war volles Programm angesagt. Am Vormittag gab es zunächst im auswärtigen Amt zwei weitere Vorträge von Referentinnen des Hauses, einmal zu Deutschlands Rolle in der UN und einmal zur Politik Thailands. Die Vorträge ergänzten nicht nur die Informationen des Vortags, um die FAUMUN-Teilnehmer weiter auf ihre zukünftige Fahrt vorzubereiten, sondern gaben indirekt auch Einblick in den Arbeitsalltag der Referenten des auswärtigen Amtes. Nach einer Mittagspause, die alle Teilnehmer nutzten, um die Restaurants und Imbisse der Umgebung zu erkunden, ging es am Nachmittag mit zwei weiteren interessanten Vorträgen weiter: Herr von Wagner, ein ehemaliger Diplomat, der in den 90ern als Vorsitzender an der Genfer Abrüstingskonferenz beteiligt war, beantwortete uns zunächst alle unsere Fragen zur Arbeit im diplomatischen Dienst. Als letzter Programmpunkt des Tages stand dann Herr Oberstleutnant Martin Lammert, der massgeblich an der Zusammenstellung des neuesten Weissbuchs des Bundesverteidigungsministeriums beteiligt war, Rede und Antwort zur deutschen Sicherheitspolitik. Nach einer offenen und informativen Diskussion rund um sicherheitspolitische Themen endete somit ein Tag voll lehrreicher Vorträge und spannender Debatten.

 

Donnerstag, den 08. März 2018

Am dritten Seminartag bot sich uns die Möglichkeit zwei Bundesministerien zu besuchen. Vormittags wurden wir im Verteidigungsministerium begrüßt, wo wir Exemplare des zuvor ausführlich diskutierten Weißbuches durchblättern oder auch mitnehmen durften (das allerdings mehr Bilder als Artikel zu scheinen enthält). Ein motivierter Oberstleutnant gab uns daraufhin eine kurze Einführung in die Arbeit des Ministeriums bevor er sich bemühte alle unsere Fragen detailliert zu beantworten und sich dabei sogar mehr Zeit für uns nahm, als eingeplant. Nach einem Gruppenfoto brachen wir dann auch schon zum Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf. Dort erwartete uns ein Vortrag von einer Referentin aus der Asienabteilung, der von kleinen Fair Trade Schokoladentäfelchen versüßt wurde. Im Anschluss an ihre Präsentation stellte ein Mitarbeiter der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) ein sehr interessantes Projekt aus Kambodscha vor. Es handelte sich dabei um eine Onlinekollektion informativer (Video-)Beiträge zur aktuellen kontroversen politischen und gesellschaftlichen kambodschanischen Themen, die mit der Einführung des Internets in Kambodscha auf großes Interesse stießen. Das Projekt ist online unter „No comment Cambodscha“ zu finden, und  definitiv einen Besuch wert!

Vom Bundesministerium aus ging es dann nach einer kurzen Pause im Hostel weiter auf einen kleinen Stadtrundgang durch Berlin. Eine waschechte Berlinerin führte uns vom Alexanderplatz aus am Fernsehturm, Berliner Dom und der neuen Wache vorbei bis zum Brandenburger Tor, wo wir ein paar weitere schöne Gruppenfotos schossen. Zum Abschluss des Tages gingen wir dann alle gemeinsam bei Peter Pans essen, was uns die Gelegenheit gab, die Vorträge der letzten Tage nochmal ausgiebig zu diskutieren.

Freitag:

Am letzen Seminartag haben wir eine Führung mit dem Schwerpunkt Parlamentsgeschichte im Reichstag gemacht. Dabei könnten wir das Reichstagsgebäude besichtigen und interessante Informationen bezüglich der Geschichte des Bauwerks wie auch der Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland bekommen. Am Ende des Seminars haben wir uns alle zum letzten Mal im Auswärtigen Amt zusammengesetzt. Nachdem wir das Seminar evaluiert und unsere Teilnahmezertifikate abgeholt haben, haben wir uns gegenseitig für die vier früchtigen Tagen bedankt und uns verabschiedet.

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